Hallo zusammen,
Hier mal wieder ein neuer Post :) zuerst einmal das Wichtigste: mir geht es sehr gut hier auf Mauritius. Die 3 Wochen hier sind schon fast um und am Mittwoch geht es dann schon weiter nach Südafrika. Aber die Zeit hier auf Mauritius war echt der Hammer, ich habe so viel erlebt!
Ich war auf der "ile aux aigrettes", das ist eine andere Insel ca. 10 Minuten mit dem Speedboat von der Hauptinsel entfernt. Die Ile aux Aigrettes ist eine Insel, die nicht wirklich verändert wurde, sie ist (bis auf Kleinigkeiten, wie Wasser- und Futterspender für die Tiere und kleine Informationstafeln noch genauso wie wir mehreren Jahrezenten. Bäumstämme, die ca. 100-150 Jahre alt sind, Schildkröten, die 150 Jahre alt sind, die verschiedensten Vögel und um die Insel herum ist das Wasser noch dazu türkisblau. So ist das Wasser so ziemlich überall, aber bei der Insel war es echt am Klarsten.
Von einer weiteren Insel, auf der ich war, kenne ich den Namen nicht einmal, sie war allerdings nahe der Halbinsel "Le morne". Dort bin ich zusammen mit zwei, die ich kennengelernt habe, mit den SUP (stand up paddle) hingefahren und auch das hat super viel Spaß gemacht. Es hat direkt super geklappt und so waren wir ca. 3,5 Stunden unterwegs mit anschließendem Entspannen am Strand in Le morne.
Außerdem war ich wandern. Sowohl bei den tamarind falls (7 Wasserfälle), als auch im Black River Nationalpark, als auch - und das war mit Abstand die anstrengendste, aber auch die beste Wanderung, den "Le Morne Brabant" hoch, der erst ein paar Monate zum bewandern freigegeben ist. Ich habe dort ein älteres Pärchen kennengelernt (ca. 45?), mit denen ich dorthochgeklettert (!) bin. Das war das Stichwort. Denn es war nur 4km bergauf eine Wanderung, danach ging es durch das Tor mit dem Schild "dangerous part", bei dem Kinder nicht erlaubt waren. Ab da fing es nämlich an, dass es so gut wie senkrecht hochging und man ungesichert mit den Seilen, die dort sind, hochgeklettert ist. Neben oder hinter dir der Abgang, vor dir die Wand zum hochklettern. Nichts für schwache Nerven und auch ich durfte nicht runterschauen. Aber all das hat sich gelohnt, der Ausblick machte mich absolut sprachlos. 5 Stunden waren wir ca. unterwegs und danach bin war ich auch einfach nur fertig - aber glücklich.
Schnorcheln war ich natürlich auch, das eigentliche Erlebnis war aber echt das Tauchen. Taucheranzug an, Flasche hinten drauf, kurze theoretische Einleitung, kurzes Austesten in der Lagune und dann ging es los nach draußen. Rückwärts ins Wasser springen, wie ist der erfahrene Taucher so macht und dann ging es auch schon ca. 6-8 Meter in die Tiefe. Meter für Meter am Seil entlang. Bei der Frage, wer zuerst will, meldete ich mich natürlich direkt, ich wollte endlich nach unten. Es war so unfassbar. Wirklich ihr könnt es euch nicht vorstellen. Klar wie sonst was das Wasser und um dich herum schwimmen die verrücktesten Fische. Ich habe Aufnahmen mit der GoPro gemacht, die werde ich mal rumschicken, sobald ich es auf mein Handy geladen habe. Genauso wie einige Bilder von Mauritius, die ich leider immernoch nicht hier hochladen kann, ich probiere, das in Südafrika nachzuholen.
Feiern war ich übrigens auch bereits, in einer sehr schicken Bar mit lokalen Leuten, die ich kennengelernt habe. Und ich kann sagen - der mauritianische Rum ist sehr empfehlenswert!
Ansonsten gibt es bestimmt noch mehr zu erzählen, aber bei den vielen Erlebnissen ist es nicht einfach, alle zu behalten.
Ja und ansonsten ist auch alles gut. Linksverkehr und der tägliche schlimme Verkehr (da ich nahe an der Hauptstadt wohne, ist der Verkehr wirklich der absolute Horror) sind bereits Alltag für mich. Gesundheitlich ist Gott sei Dank auch wieder alles gut. Bisschen Heimweh hab ich, aber das ist ja sicher auch normal.
Und damit wünsche ich euch einen schönen Samstag, schicke euch ganz liebe Grüße zu und für die, die heute Abend zum Oktoberfest gehen: Trinkt a bier für mi mit! Oder so 😄
Eure Loui(sa)/Lissy
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